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Bestand

Identifikation

Bestandssignatur

NL Paul L Walser

Zitierung

AfZ: NL Paul L Walser

Kurztitel

Walser, Paul L.

Bestandsname

Nachlass
Paul Ludwig Walser
(1936-2010)

Entstehungszeit

ca. 1930 - 2010

Umfang

2.40

Laufmeter

Kontext

Provenienz

Walser, Paul Ludwig

Geschichte / Biografie

Walser, Paul L.
17.10.1936-28.7.2010
Redaktor, Auslandkorrespondent

Geb. in Winterthur, reformiert, von St. Gallen, Sohn des Paul, Pfarrers, und der Elsa Hulda geb. Knöpfel; 1968 Heirat mit Beate Schroeder. Aufgewachsen in Hettlingen; 1955 Maturität Typus A in Winterthur; Aufnahme des Studiums der Geschichte, Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich, 1957 Auslandsemester in Paris. 1958 Sekundarlehrer-Diplom an der Universität Zürich; Sommersemester 1958 Vikariat an der Evangelischen Lehranstalt in Samedan. Ab 1959 als freier Journalist und Illustrator unter dem Kürzel "plw" in Zürich tätig. 1960/61 als Hospitant an der Wiener Akademie für angewandte Kunst. 1963-1966 als freier Korrespondent in Athen, wo neben einer Fülle von Zeichnungen auch zahlreiche Reportagen und politische Berichte entstanden. 1966 Anstellung bei der Weltwoche in Zürich. 1967 Augenzeuge des Putsches der griechischen Obristen auf einer als Ferienfahrt geplanten Reise. 1968-1970 als Korrespondent für die Weltwoche und für das Radio DRS in Amsterdam zuständig für die Berichterstattung aus Holland und Belgien. Ab 1970 zuerst Auslandredaktor, dann Chefredaktor der SP-Zeitung "Zürcher AZ" bis zu deren Einstellung Ende 1973, ab September 1972 Leitung der Zentralredaktion des AZ-Rings. Daneben Publikation von Karikaturen u.a. für die Zeitschrift "neutralität". 1974-1996 Anstellung beim Tages-Anzeiger (Zürich), zunächst in der Auslandredaktion in Zürich; 1975-1982 als Auslandkorrespondent in Italien, regelmässige Reisen ins zur Demokratie zurückgekehrte Griechenland; danach als Auslandredaktor in Zürich, von wo aus er grössere Reisen im gesamten Mittelmeergebiet, in Osteuropa und der Sowjetunion unternimmt; 1993-1996 Auslandkorrespondent in Paris. Ende 1996 Frühpensionierung. Seither freie journalistische Tätigkeit, v.a. für Die Wochenzeitung (Zürich). Mitglied der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz, aus der er später wieder ausgetreten ist; Engagement im Schweizerischen Komitee für Demokratie in Griechenland, wofür ihm 1983 eine Ehrung der griechischen Regierung zuteil wurde. Gest. in Hinteregg, Gemeinde Egg ZH.

Bestandsübernahme

2012, 2013, 2015

Bestandsgeschichte

Der Bestand verblieb nach Walsers Ableben in dessen Heim in Hinteregg ZH. Seine Witwe Beate Walser-Schroeder hat die Unterlagen dem AfZ übergeben. Ein Grossteil der Korrespondenz wurde offenbar bereits von Walser selbst bzw. von seiner Witwe vernichtet. Bei der Donatorin verblieben sind insbesondere Paul L. Walsers Skizzenbücher und Zeichnungen.

Literatur

 

Inhalt und innere Ordnung

Bestandsinhalt

BiografieBeiträge über Walser, Ausweise, Zeugnisse, Staatsschutzfichen, Fotos, Familiengeschichtliches betr. Pfarrer Paul Walser sen. (Predigten etc.) u.a.
ManuskripteTagebücher 1955-2010
TätigkeitJournalismus (eigene Presseartikel, Chefredaktion Zürcher AZ); Politik (Nonkonformismus, Sozialdemokratische Partei, Griechenland: Ehrungsurkunde)
KorrespondenzMax Frisch, Adolf Muschg, Hans U. Steger u.a.

Bewertung/Kassation

Nicht übernommen wurden die Belege der von Paul L. Walser publizierten Artikel - diese waren weder systematisch geordnet noch vollständig und befanden sich zudem in teils schlechtem Zustand. Von den Unterlagen des Vaters Paul Walser sen. wurde ein Konvolut von späteren Predigten aus den Jahren 1958-1960 (mehrheitlich kaum lesbar, wahrscheinlich stenographiert) der Donatorin zurückgegeben.

Ordnung/Klassifikation

 

Zugang

Benutzbarkeit

Teilweise Gesuchspflichtig

Sprache(n)

Deutsch

Findmittel

Findmittel des AfZ: 2017

Findmittel online

Ja

Verzeichniskontrolle

Bearbeitung im AfZ

Céline Hotz

Vorverzeichnung

 

Findhilfsmittel

 

Untereinheiten

1.: Biografie
2.: Familiengeschichte: Pfarrer Paul Walser sen.
3.: Tagebücher
4.: Berufliche Tätigkeit
5.: Politisches Engagement
6.: Korrespondenz