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Bestand

Identifikation

Bestandssignatur

NL Wilhelm Theodor Frick

Zitierung

AfZ: NL Wilhelm Theodor Frick

Kurztitel

Frick, Wilhelm Theodor

Bestandsname

Nachlass
Dr. iur. Wilhelm Theodor Frick
(1894-1961)

Entstehungszeit

 

Umfang

0.04

Laufmeter

Kontext

Provenienz

Frick, Wilhelm Theodor

Geschichte / Biografie

Frick, Wilhelm Theodor
17. 7. 1894-7. 11. 1961
Dr. iur., Rechtsanwalt

Geb. in Zürich als dritter Sohn eines Seidenkaufmanns; Schulen in Zürich, Jura-Studium in Zürich und Bern, 1920 Promotion und 1921 Anwaltsexamen. 1921 Mitarbeiter in der Anwaltskanzlei von Prof. Fritz Fick; ab 1924 Teilhaber des Advokaturbüros Fick, Schweizer und Frick. Nach dem Tod von Fick Weiterführung der Kanzlei mit Armin Schweizer bis zur Trennung 1939. Eröffnung einer eigenen Anwaltspraxis mit Oskar Hoffmann, später mit Kurt Keller und Peter Prager; Wirtschaftsanwalt mit Mandaten und Geschäftsbeziehungen nach Deutschland, die nach 1945 zu Kontroversen und gerichtlichen Auseinandersetzungen führten. Verwaltungsratspräsident der Atmos AG, Zürich, sowie von weiteren Gesellschaften u. a. im Industrie- und Immobilienbereich. 1933 Landesobmann der 1931 von ihm gegründeten und 1933 neukonstituierten "Eidgenössischen Front" (1937-1939 "Eidgenössische Aktion"); 1933-1936 Redaktor der Zeitung "Eidgenössische Front", 1937-1939 des Organs "Die Neue Politik". 1934/35 aktiv im Kampf gegen die Kriseninitiative von Gewerkschaften, SP und für die frontistische Volksinitiative für eine Totalrevision der Bundesverfassung; 1938 Kampagne gegen das "marxistisch-bolschewistische Schauspielhaus". - Seit 1937 Oberstleutnant; u. a. Stabsoffizier und Platzkommandant des Militärflughafens Dübendorf. 1941-1961 Zunftmeister der "Vereinigung der Zünfte der Gerwe und Schuhmacher". - 1940 Mitverfasser und Unterzeichner der "Eingabe der 173"; 1942/43 Erwägung einer Kandidatur für die von Deutschland kontrollierte "Internationale Rechtskammer". 1946-1951 Herausgeber der Zeitschrift "Neue Politik" (Redaktoren W. Frick, Kurt Aebi, Hans Zopfi, später James Schwarzenbach), die zum Sammelbecken rechtskonservativer und rechtsextremer Stimmen und 1948 in der britischen und amerikanischen Besatzungszone verboten wird.

Bestandsübernahme

1989, 1992, 1997

Bestandsgeschichte

 

Literatur

 

Inhalt und innere Ordnung

Bestandsinhalt

BiografieLebenslauf, Prozessunterlagen (Kopien)
Tätigkeit"Eidgenössische Front" (Satzungen, Mitteilungen, Einladungen zu Versammlungen, Protokolle, Publikationen)
PublikationenZeitungsartikel u. a.
KorrespondenzHenri Guisan

Bewertung/Kassation

 

Ordnung/Klassifikation

 

Zugang

Benutzbarkeit

Gesuchspflichtig

Sprache(n)

 

Findmittel

1992, 1997

Findmittel online

Nein