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Bestand

Identifikation

Bestandssignatur

NL Ernst Kaul-Meier

Zitierung

AfZ: NL Ernst Kaul-Meier

Kurztitel

Kaul-Meier, Ernst

Bestandsname

Einzelbestand
Pfarrer Ernst Kaul-Meier
(1910-1991)

Entstehungszeit

1942 - 1945

Umfang

0.10

Laufmeter

Kontext

Provenienz

Kaul-Meier, Ernst

Geschichte / Biografie

Kaul-Meier, Ernst
(23.7.1910-14.8.1991)
Pfarrer

Geb. in Oerlikon, ref.; Sohn des Otto Kaul, Lithograph, und der Lina Kaul geb. Knecht. 1935 Heirat mit Emilie Meier (1910-2005), Tochter des Edwin Meier (1879-1963) und der Marie Meier geb. Gossweiler, 4 Kinder: Peter (geb. 1938), Martin (1940-2007), Annegret (geb. 1944) und Hans Ueli (geb. 1946). Kaufmännische Lehre in Oerlikon und Handelsschule in Zürich; Leiter des Jünglingsbundes des Blauen Kreuzes; Matura Herbst 1931; Theologiestudium 1931-1935 in Zürich und Basel; in den Semesterferien Leitung freiwilliger Arbeitsdienste des Blauen Kreuzes für jugendliche Arbeitslose: 1933 in Filzbach und 1934 in Bennau bei Einsiedeln; 1935 ein halbes Jahr Lernvikar bei Pfarrer Adolf Maurer in Zürich Wiedikon. Seine erste Pfarrstelle trat er im Frühjahr 1936 in Seuzach bei Winterthur an. Die Kirchgemeinde Adliswil berief ihn 1942 an eine zweite Pfarrstelle. Neben seiner Tätigkeit in der Gemeinde betreute er von 1942 bis 1945 die evangelischen Flüchtlinge im Internierungslager Adliswil. Ausserdem präsidierte er einige Jahre den Arbeitsausschuss der "Schweizerischen evangelischen Jugendkonferenz" und den Jugendwerkausschuss des zürcherischen Blauen Kreuzes und war Mitglied der Bezirksschulpflege Horgen. 1954 Umzug mit seiner Familie ins Pfarrhaus in Zürich Höngg, wo er seine dritte Pfarrstelle antrat. Insbesondere widmete er sich dort zunächst der Jugendarbeit und später der Erwachsenenbildung. Zeit seines Berufslebens engagierte er sich in der "Theologischen Arbeitsgemeinschaft Zürich". Nach seiner Pensionierung im Frühjahr 1976 lebte er bis zu seinem Tod in Dübendorf.

Bestandsübernahme

2011

Bestandsgeschichte

Der Bestand wurde dem AfZ vom Sohn Hans Ueli Kaul 2011 übergeben. Die Fotoalben bilden den Hauptteil des Nachlasses und sind in Auszügen als Reproduktionen vorhanden. Sie dokumentieren die Familiengeschichte, die Studienzeit sowie die Betreuungstätigkeit von Ernst Kaul-Meier für evangelische Flüchtlinge im Interniertenlager Adliswil.

Literatur

Pro Sihltal 60, 2010, Themenheft: Flüchtlingslager im Sihltal (1942-1945)

Inhalt und innere Ordnung

Bestandsinhalt

Zweiter WeltkriegFlüchtlingslager Adliswil (1942-1945)
BilddokumenteDigitalisate: Familie, Reformierte Kirche, Blaues Kreuz, Flüchtlingshilfe (ca. 1890-1962)
BiografieAutobiografische Dokumente (Zeitgenössische Lebensläufe von Ernst Kaul: 1935, 1936, 1954)

Bewertung/Kassation

 

Ordnung/Klassifikation

 

Zugang

Benutzbarkeit

Frei

Sprache(n)

Deutsch, Französisch

Findmittel

2013

Findmittel online

Ja

Verzeichniskontrolle

Bearbeitung im AfZ

Ildikó Kovács

Vorverzeichnung

 

Findhilfsmittel

 

Untereinheiten

1.: Biografisches
2.: Tätigkeit im Flüchtlingslager Adliswil
3.: Fotoalben (Auszüge)