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Bestand

Identifikation

Bestandssignatur

NL Theophil Spoerri

Zitierung

AfZ: NL Theophil Spoerri

Kurztitel

Spoerri, Theophil

Bestandsname

Nachlass
Prof. Dr. phil. Theophil Spoerri
(1890-1974)

Entstehungszeit

ca. 1916 - 2002

Umfang

1.80

Laufmeter

Kontext

Provenienz

Spoerri, Theophil

Geschichte / Biografie

Spoerri, Theophil
10.6.1890-24.12.1974
Prof. Dr. phil. I., Dr. h. c.

Geb. in La Chaux-de-Fonds (amtlicher Name: Charles Eugène Théophile Spörri), reformiert, von Uster; Sohn des Jakob Gottlieb Spörri, Predigers, und der Maria Eugenie (Jenny) geb. Thiele von Berlin. Heirat mit Hélène Jeanne Lang von Genf. Besuch des Lehrerseminars Muristalden in Bern; Studium der Romanistik in Zürich, Bern, Siena und Paris; 1916 Promotion in Bern. 1912-1922 Lehrer am Freien Gymnasium Bern; 1922 Berufung an die Universität Zürich als Dozent für französische und ältere italienische Literatur, 1932 Dekan der Philosophischen Fakultät I, 1948/49 Rektor, 1955 Emeritierung. Diverse Publikationen zur französischen und italienischen Literatur; ab 1942 in Zusammenarbeit mit Emil Staiger Herausgabe der Zeitschrift "Trivium"; politisches und soziales Engagement u. a. im Rahmen der "Neuen Helvetischen Gesellschaft". 1940 Mitbegründer des "Gotthard-Bundes" und dessen erster Präsident; in dieser Funktion Einsatz für Arbeitsbeschaffung und bessere Arbeitsbedingungen in der Schweizer Wirtschaft. Seit den dreissiger Jahren Engagement in der Oxfordbewegung und dann in der Moralischen Aufrüstung, deren Zentrum in Caux nach dem Krieg zu einem internationalen elitären Begegnungs- und Gesprächsort wurde. - 1950 Dr. h. c. der Universität Genf, 1962 "Goldene Dante-Medaille" von Florenz und 1965 "Ordine al merito". Gest. in Caux.

Bestandsübernahme

1993, 2001, 2003, 2017

Bestandsgeschichte

Dokumentiert wird die literaturwissenschaftliche Tätigkeit sowie - durch die Korrespondenzen - die Präsidentschaft im "Gotthard-Bund".

Literatur

 

Inhalt und innere Ordnung

Bestandsinhalt

BiografieArtikel zum 80. Geburtstag; Pierre Spoerri: Mein Vater und sein Jüngster, Stäfa 2002
Tätigkeit"Gotthard-Bund"
PublikationenArtikel (Romanistik u. a.), religiöse Schriften
ManuskripteVorträge und Artikel Korrespondenz u.a. mit Karl Barth, Marguerite von Bismarck, Daniel Bodmer, Ernest Bovet, Erich Brock, Elisabeth Brock-Sulzer, Emil Brunner, Martin Buber, Eduard Burnier, Walter Robert Corti, Philipp Etter, Max Frisch, Christian Gasser, Ernst Howald, Max Huber, Iwan Iljin, Rudolf Kassner, Philipp Muller, Max Petitpierre, Max Picard, Joseph Ratzinger, Denis de Rougement, Jean Rodolphe von Salis, Emil Staiger, Karl Vossler, Friedrich T. Wahlen
KorrespondenzZum "Gotthard-Bund" und mit Verlagen

Bewertung/Kassation

 

Ordnung/Klassifikation

 

Zugang

Benutzbarkeit

Gesuchspflichtig

Sprache(n)

 

Findmittel

Findmittel des AfZ: 1996, 2002

Findmittel online

Nein