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Bestand

Identifikation

Bestandssignatur

NL Otto Zaugg

Zitierung

AfZ: NL Otto Zaugg

Kurztitel

Zaugg, Otto

Bestandsname

Nachlass
Dipl. ing. ETH Otto Zaugg
(1906-1998)

Entstehungszeit

ca. 1925 - 1988

Umfang

1,50

Laufmeter

Kontext

Provenienz

Zaugg, Otto

Geschichte / Biografie

Zaugg, Otto
11.4.1906-9.8.1998
Dipl. Ing. ETH, Chef der Eidgenössischen Zentralleitung der Heime und Lager

Geb. in Bern; 1932 Dipl. Maschineningenieur der ETH Zürich. Bereits während des Studiums Engagement für die studentischen Arbeitskolonien; in der Wirtschaftskrise Aufbau des "Freiwilligen Arbeitsdienstes"; seit 1933 Leitung der "Schweizerischen Zentralstelle für freiwilligen Arbeitsdienst". Der Bundesratsbeschluss vom 12.3.1940, Arbeitslager für zivile Flüchtlinge zu errichten, führte zur Schaffung der "Zentralleitung der Arbeitslager" (ab 1946 "Eidgenössische Zentralleitung der Heime und Lager"), der Zaugg bis zur Auflösung im Febr. 1950 vorstand. Der Zentralleitung unterstanden insgesamt 112 Lager, 161 Heime und 10 Sonderbetriebe für rund 50'000 Personen. 1950 Wechsel in die Privatwirtschaft: Kaderposition bei der Schweizerischen National-Versicherungsgesellschaft in Basel. Gest. in Poschiavo.

Bestandsübernahme

1988, 1994, 2008

Bestandsgeschichte

 

Literatur

 

Inhalt und innere Ordnung

Bestandsinhalt

BiografieLebenslauf, persönliche Akten, Kolloquium FFAfZ 1987 (Rückblick)
TätigkeitTechnischer Arbeitsdienst Zürich 1932-1947, Amt für Arbeitskolonien des "Verbandes Schweizerischer Studentenschaften"; "Schweizerische Zentralstelle für freiwilligen Arbeitsdienst" 1933-1947 (Bundesbeschlüsse, Verordnungen, Satzungen, Teilnahme- und Arbeitsreglemente, Verwaltung, Finanzierung, Tagungen, Jahresberichte, Weltkongress 1938, Schriften zum Arbeitsdienst), "Schweizerische Kommission für archäologischen Arbeitsdienst", "Gesellschaft Schweizerischer Akademiker" (GESA) 1936-1950, "Eidgenössische Zentralleitung der Heime und Lager" 1940-1950 (Tagungen, Sitzungen, Lagerberichte, Vortragsveranstaltungen, Tätigkeitsberichte, Auseinandersetzungen in der Zentralleitung 1943/44, psychologische Probleme der Flüchtlingsbetreuung, Rückwanderung, Flüchtlingslager in Bayern und Rotes Kreuz, Umschulungswerkstätten in Baden-Württemberg, kulturelle Hilfsorganisationen für das kriegsversehrte Ausland, Kontroversen nach 1945, Abschlussbericht 1950)
PublikationenArtikel
ManuskripteReferate
KorrespondenzWalter-Robert Corti, Robert Faesi, Robert Jezler, Gertrud Kurz, Heinrich Rothmund, Oskar Schürch, Eduard von Steiger u. a.
SachdossiersSchweizerische Flüchtlingspolitik 1933-1955, Schweizer Europa-Hilfe 1948/49

Bewertung/Kassation

 

Ordnung/Klassifikation

 

Zugang

Benutzbarkeit

Frei

Sprache(n)

 

Findmittel

1994, 2005, 2008

Findmittel online

Ja

Untereinheiten

1.: Amt für Arbeitskolonien des Verbandes Schweiz. Studentenschaften (VSS)
2.: Schweizerische Zentralstelle für freiwilligen Arbeitsdienst (ZEFAD) 1933-1947
3.: Technischer Arbeitsdienst Zürich (1932-1947) (Arbeitsdienst für stellenlose Techniker)
4.: Schweizerische Kommission für Archäologischen Arbeitsdienst
5.: Gesellschaft Schweizer Akademiker (GESA), 1936-1950
6.: Eidgenössische Zentralleitung der Heime und Lager (1940-1950) (vor 1945: Zentralleitung der Arbeitslager)
7.: Materialien zur schweizerischen Flüchtlingspolitik (1933-1955)
8.: Schweizer Europa-Hilfe (1948/49)
9.: Persönliche Unterlagen zu Otto Zaugg
10.: Kolloquium vom 15. Juli 1987 mit Otto Zaugg im Archiv für Zeitgeschichte
11.: Nachtrag